Facebook: Zielgruppen-Targeting von Posts auf Seiten

Bild 23

Mir ist heute eine völlig neue Funktion auf Facebook-Seiten aufgefallen: Targeting für Posts. Damit ist es möglich die Beiträge auf eine Zielgruppe innerhalb der Facebook-Seite auszurichten. Facebook schraubt scheinbar wieder an den Pages.

Die Kriterien für die Ausrichtung erinnern an die von Facebook-Werbeanzeigen. Zu Verfügung stehen: Geschlecht (Männer/Frauen), Beziehungsstatus (Single/In einer Beziehung/Verlobt/Verheiratet), Ausbildung (SchülerIn/StudentIn/HochschulabsolventIn), Interessiert an (Männer/Frauen), Alter (von/bis), Ort (Länder/Region/Städte) und Sprache. Die Zielgruppen-Optionen können beliebig kombiniert werden, die Zahl der Seiten-Fans in der Zielgruppe wird sofort aktualisiert. Nachträglich in der Timeline bearbeiten kann man das Targeting leider nicht mehr.

Mit dieser Funktion scheint es möglich zu sein z.B. ein Post nur an Frauen zu senden. Auch verschiedene Standorte können bis auf Städte-Ebene ausgewählt werden. Praktisch ist das vor allem für große Seiten, die vielschichtige Fans haben. Hier können zielgerichtet Fans angesprochen werden und so das Targeting schon beim Posten erhöht werden.

Bereits bisher war eine Zielgruppen-Selektion bei Facebook-Posts möglich. Über den Button „Öffentlich“ konnten spezifische Standorte oder Sprachen ausgewählt werden. Ähnlich wie bei dieser ersten Variante für Zielgruppen sind auch jetzt die Beiträge grundsätzlich öffentlich sichtbar. Wenn ein Nutzer beispielsweise nicht eingeloggt ist, zeigt Facebook alle Beiträge an, egal welche Zielgruppen-Auswahl getroffen wurde – ohne Login kann das schlicht nicht zuverlässig gefiltert werden.

In einem kleinen Test habe ich die Funktion NICHT erfolgreich getestet, d.h. eingeloggte Frauen sehen die Posts an Frauen, Männer aber auch. Leider steht die Funktion zur Zeit nur ausgewählten Seiten zu Verfügung. In den nächsten Tagen wird Facebook sicher weitere Nutzer hinzufügen und hoffentlich das Targeting auch anwenden.

1 Kommentar

  1. Es ist durchaus sinnvoll, dass Facebook solche speziellen Funktionen bei der Kommunikation einführt. Auf der anderen Seite funktionieren sie tatsächlich nur, wenn die Leute unglaublich viele persönliche Daten freigeben.